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Der Stand der Patientenkommunikation im Gesundheitswesen im Jahr 2026

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Die Patientenkommunikation ist ein entscheidender Bestandteil der Erfahrung im Gesundheitswesen und kann beeinflussen, ob sich jemand unterstützt, informiert und bereit fühlt, die Behandlung fortzuführen. Aber diese Erfahrung findet nicht nur im Untersuchungszimmer statt. Sie zeigt sich in jeder SMS-Erinnerung, Portal-Nachricht, jedem Telefonanruf und jeder E-Mail, die ein Patient erhält.

Im Vorfeld des Jahres 2026 hat Sinch Engage 1.000 Patienten in den gesamten USA befragt, im Alter von 18 bis 78 Jahren, um besser zu verstehen, wie sich Textkommunikation auf Verhaltensweisen wie das Wahrnehmen von Terminen und das Einlösen von Rezepten auswirkt. Die Studie untersucht:

  • wo Patienten den Wert von Zwei-Wege-Messaging sehen
  • wann Patienten erwarten, mit einer echten Person anstatt mit einer KI zu interagieren
  • wie wohl sich Patienten bei KI-gesteuerter Kommunikation für Anwendungsfälle im Gesundheitswesen fühlen
  • die wachsende Rolle von Text-Messaging bei den Erwartungen der Patienten

Auf einer breiteren Ebene bieten die Ergebnisse eine Momentaufnahme davon, wie sich die Kommunikation zwischen Patient und Anbieter entwickelt und wo Gesundheitsorganisationen die größte Chance haben, Patienten dort abzuholen, wo sie stehen.

Lesen Sie weiter, während wir in die Umfrageergebnisse eintauchen und herausfinden, wie die Kommunikation im Gesundheitswesen im neuen Jahr verbessert werden kann.

Wichtige Statistiken zum SMS-Marketing im Gesundheitswesen

93 %

der Patienten haben im Jahr 2026 per Opt-in zugestimmt, SMS von ihren Gesundheitsanbietern und -einrichtungen zu erhalten 

88 %

der Patienten geben an, dass sie ein Rezept eher einlösen würden, wenn sie eine SMS erhalten haben 

84 %

der Patienten geben an, dass sie einen Termin eher wahrnehmen, wenn sie eine SMS-Erinnerung von ihrem Anbieter erhalten. 

42 %

der Patienten der Gen Z würden den Anbieter oder die Apotheke wechseln, wenn diese keine SMS anbieten. 

  • 93 % der Patienten haben im Jahr 2026 per Opt-in zugestimmt, SMS von ihren Gesundheitsanbietern und -einrichtungen zu erhalten.
  • SMS haben mittlerweile E-Mail und Patientenportale überholt und sind die bevorzugte Kommunikationsform von Patienten im Gesundheitswesen. 
  • 42 % der Patienten der Gen Z würden den Anbieter oder die Apotheke wechseln, wenn diese keine SMS anbieten.
  • SMS im Gesundheitswesen reduzieren das Nichterscheinen: 84 % der Patienten geben an, dass sie eher einen Termin wahrnehmen, wenn sie eine SMS-Erinnerung von ihrem Anbieter erhalten. 
  • Text-Messaging für Patienten steigert die Einlöseraten von Rezepten: 88 % geben an, dass sie eher ein Rezept einlösen, wenn sie eine SMS erhalten haben.
  • Die meisten Patienten (68 %) wünschen sich bidirektionale SMS, bei denen sie Anbietern einfache Fragen stellen oder Termine bestätigen/verschieben können. 
  • Mehr als die Hälfte der Patienten (55 %) ist mit KI im Patienten-Text-Messaging einverstanden, solange sie für einfache Erinnerungen verwendet wird, zieht jedoch bei persönlichen oder sensiblen Konversationen die Grenze.
  • 43 % der Patienten geben an, im vergangenen Jahr zwischen einer Stunde und mehr als drei Stunden gespart zu haben, indem sie mit ihren Gesundheitsanbietern und Apotheken per SMS geschrieben haben, anstatt anzurufen.

Warum SMS-Opt-in-Raten im Gesundheitswesen fast universell sind 

A graphic providing insights into healthcare SMS opt-in rates.

Als wir Patienten fragten, ob sie dem Erhalt von SMS von einem Gesundheitsanbieter oder einer -einrichtung per Opt-in zugestimmt hatten, sagten überwältigende 93 % der Amerikaner ja. Das Ergebnis unterstreicht, wie alltäglich SMS im Gesundheitswesen in den gesamten USA geworden sind, wobei das Opt-in keine nennenswerte Hürde mehr für die meisten Anbieter darstellt, die mit Patienten per SMS kommunizieren möchten.

Die Gen Z sticht als die Generation hervor, die am seltensten SMS im Gesundheitswesen erhält. 86 % von ihnen haben dem Erhalt von SMS im Gesundheitswesen per Opt-in zugestimmt, während 14 % dies nicht getan haben. Diese Lücke scheint weniger auf eine Abneigung gegen den Empfang von SMS zurückzuführen zu sein, sondern vielmehr auf Unterschiede in der Nutzung der Gesundheitsversorgung, da jüngere Erwachsene tendenziell weniger Termine bei Anbietern haben und daher von vornherein weniger Möglichkeiten haben, sich für textbasierte Kommunikation anzumelden.

Der Motivator Nr. 1: Warum Patienten SMS aus Bequemlichkeit wählen

A graphic showing the percentage of people who provide individual reasons for subscribing to healthcare text messages.

Um zu verstehen, warum sich Patienten überhaupt per Opt-in für den Erhalt von SMS im Gesundheitswesen entscheiden, fragten wir die Befragten, was ihre Entscheidung motiviert, SMS von Anbietern und Einrichtungen zu erhalten. Bequemlichkeit erwies sich als der treibende Faktor, wobei 75 % der Patienten angaben, dass sie sich per Opt-in dafür entschieden haben, weil sich SMS effizienter anfühlen als Telefonanrufe oder E-Mails. Anstatt SMS als neuen Kanal zu betrachten, sehen Patienten sie weitgehend als den einfachsten Weg, routinemäßige Interaktionen im Gesundheitswesen zu verwalten, ohne ihren Tag zu erschweren.

67 % geben an, dass sie sich per Opt-in dafür entscheiden, weil SMS ihnen helfen, sich an Termine oder Medikamente zu erinnern, was SMS eher als integriertes Erinnerungssystem denn als reines Kommunikationstool bestätigt. Geschwindigkeit spielt eine ähnlich wichtige Rolle, da 63 % der Befragten angeben, dass sie SMS wählen, weil sie eine Nachricht eher schnell sehen, während 41 % per Opt-in zustimmen, um lange Wartezeiten am Telefon zu vermeiden. 

Im Gegensatz dazu nennen weniger Patienten Vertrauen (28 %) oder das Gefühl, dass ihr Anbieter besser erreichbar ist (24 %), als Hauptgründe, was darauf hindeutet, dass Effizienz und Unmittelbarkeit Beziehungsfaktoren überwiegen, wenn es um die Kanaleinstellung geht. 

SMS vs. E-Mail vs. Telefon: Eine klare Kanaleinstellung kristallisiert sich heraus

A graphic showing respondents’ preferred methods of communication with their healthcare provider.

Auf die Frage, welche Kommunikationsmethoden sie bevorzugen würden, um von einem Gesundheitsanbieter kontaktiert zu werden, entschieden sich Patienten mit überwältigender Mehrheit für Text-Messaging. 90 % der Befragten geben an, dass sie die Kommunikation im Gesundheitswesen am liebsten per SMS erhalten, womit SMS weit vor E-Mail (59 %), Patientenportalen (55 %) und Telefonanrufen (34 %) liegen. Die Ergebnisse zeigen eine klare Hierarchie bei der Kanaleinstellung, wobei SMS als die am meisten bevorzugte Option für die Kommunikation zwischen Patient und Anbieter im Jahr 2026 hervorsticht.

Termin- und Rezept-Erinnerungen stehen ganz oben auf der Wunschliste der Patienten

A graphic showing the types of text messages people are most likely to receive from healthcare providers.

Um zu verstehen, welche Arten von Gesundheits-SMS Patienten tatsächlich erhalten möchten, haben wir die Befragten gefragt, welchen Nachrichten von Anbietern und Apotheken sie am ehesten per Opt-in zustimmen würden. Terminerinnerungen stehen eindeutig an erster Stelle: 97 % der Patienten geben an, dass sie diese per SMS erhalten möchten, was unterstreicht, wie sehr Patienten Nachrichten schätzen, die dazu beitragen, die Behandlung auf Kurs zu halten und verpasste Besuche zu vermeiden. Aktualisierungen und Erinnerungen zur Rezepteinlösung folgen dicht dahinter mit 81 %, während 70 % angeben, dass sie Labor- oder Bildgebungsbenachrichtigungen wünschen, was auf eine besonders starke Nachfrage nach SMS in zeitkritischen Momenten hindeutet, in denen Patienten entweder eine Aufforderung zum Handeln benötigen oder auf wichtige Aktualisierungen warten.

Das Interesse nimmt ab, wenn sich Nachrichten von der unmittelbaren Pflegekoordination entfernen. Weniger als die Hälfte der Patienten (49 %) geben an, dass sie Versicherungs- oder Abrechnungsupdates per SMS wünschen, und nur 20 % sind daran interessiert, Ressourcen zur Gesundheitserziehung per SMS zu erhalten. 

Diese Präferenz für operatives gegenüber informativem Messaging wird bestätigt, wenn Patienten nach der Wichtigkeit gefragt werden: 88 % der Amerikaner geben an, dass es „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ist, Termin- und Rezepterinnerungen per SMS von ihrem Gesundheitsanbieter oder ihrer Apotheke zu erhalten. Patienten der Gen X bewerten diese Erinnerungen am ehesten als unverzichtbar (90 %), und Frauen halten SMS-Erinnerungen für die Gesundheitsversorgung etwas häufiger für „sehr wichtig“ als Männer (42 % gegenüber 34 %).

Personalisierung: Eine wichtige Erwartung in der Patientenkommunikation

A graphic that gives insights into whether people would consider switching healthcare providers if they didn’t offer text communication, organizing data by generation demographics.

Als wir Patienten fragten, wie die Verfügbarkeit von Textkommunikation ihre Wahl des Gesundheitsanbieters beeinflusst, gaben 30 % der Amerikaner an, dass sie einen Wechsel von Anbietern oder Einrichtungen in Betracht ziehen würden, wenn keine SMS angeboten würden. Diese Bereitschaft variiert stark nach Alter. 42 % der Patienten der Gen Z geben an, dass sie erwägen würden, den Anbieter wegen fehlender Textkommunikation zu wechseln, verglichen mit nur 20 % der Babyboomer. Die Daten deuten darauf hin, dass sich die Gen Z seltener als andere Generationen per Opt-in für Gesundheits-SMS entscheidet, weil sie wahrscheinlich seltener zum Arzt geht – aber wenn sie mit dem Gesundheitssystem interagiert, betrachtet sie SMS eher als grundlegende Erwartung denn als bloße Zusatzfunktion.

Die Erwartungen gehen darüber hinaus, ob Anbieter SMS anbieten, bis hin zu der Art und Weise, wie diese Nachrichten zugestellt werden. Fast die Hälfte der Amerikaner (48 %) gibt an, dass Gesundheits-SMS zumindest teilweise personalisiert sein sollten, indem beispielsweise ihr Name oder spezifische Termindetails enthalten sind, während nur 10 % sagen, dass sie damit einverstanden sind, Nachrichten ganz ohne Personalisierung zu erhalten. Ältere Patienten scheinen noch größeren Wert auf dieses Detail zu legen: 63 % der Babyboomer erwarten teilweise personalisierte Gesundheits-SMS, verglichen mit 45 % der Patienten der Gen Z.

Text-Messaging für Patienten kann das Nichterscheinen reduzieren und die Einlöseraten von Rezepten steigern

A series of statistics providing insights for trends associated with how people’s healthcare-related behaviors change based on whether they receive communication or not.

Patientenverhalten wird im Gesundheitswesen oft als feststehende Herausforderung diskutiert, aber unsere Umfragedaten deuten darauf hin, dass Kommunikation eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der konsequenten Umsetzung spielt. Als wir Patienten fragten, wie SMS-Erinnerungen ihre Aktionen beeinflussen, wiesen die Antworten durchweg auf SMS als einen Faktor hin, der Support für Planung, Anwesenheit und Medikamenteneinhaltung bietet.

85 % der Amerikaner geben an, dass sie eher einen Termin vereinbaren würden, wenn sie eine SMS-Erinnerung von ihrem Gesundheitsanbieter erhielten, und 84 % sagen, dass sie einen Termin mit einer SMS-Erinnerung eher wahrnehmen würden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass SMS-Erinnerungen sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzungsphase der Patientenreise eine Rolle spielen.

88 % der Patienten geben an, dass sie ein Rezept eher einlösen würden, wenn sie eine SMS-Erinnerung erhielten, wobei Frauen eine stärkere Reaktion zeigten als Männer (92 % gegenüber 83 %). Gleichzeitig heben die Daten die Folgen verpasster oder schlecht abgestimmter Kommunikation hervor. Mehr als ein Drittel der Amerikaner (34 %) gibt zu, einen Arzttermin verpasst zu haben, weil sie eine Erinnerung nicht rechtzeitig gesehen oder erhalten haben, und fast 40 % geben an, eine wichtige Gesundheitsnachricht aufgrund schlechter Kommunikation seitens eines Anbieters oder einer Einrichtung verpasst zu haben. 

Jüngere Erwachsene scheinen besonders betroffen zu sein, da 42 % der Patienten der Gen Z berichten, Termine aufgrund verpasster Erinnerungen versäumt zu haben, und mehr als 47 % geben an, dass sie wichtige Gesundheitsnachrichten aufgrund von Kommunikationsproblemen verpasst haben. Bei denjenigen, die wichtige Nachrichten verpasst haben, gehören das Verpassen oder Verschieben von Terminen, das Erleben von Stress oder Verwirrung und das Vergessen, Rezepte einzulösen, zu den häufigsten Folgen.

Patienten wünschen sich bidirektionales Texten mit Arztpraxen

A chart showing the percentage of people who would rather have two-way, one-way, or no communication with their healthcare provider.

Um zu verstehen, ob Patienten das Schreiben von SMS im Gesundheitswesen als einseitiges Benachrichtigungstool oder als konversationsbezogenen Kanal betrachten, haben wir die Befragten gefragt, wie sie am liebsten mit ihren Gesundheitsanbietern kommunizieren würden. Die meisten Patienten (68 %) geben an, dass sie bidirektionales Texten wünschen, das es ihnen ermöglicht, einfache Fragen zu stellen oder Termine zu bestätigen oder zu verschieben, anstatt automatisierte Erinnerungen zu erhalten, auf die sie nicht antworten können. Das Interesse an Zwei-Wege-Kommunikation ist bei älteren Erwachsenen besonders groß: 75 % der Babyboomer geben an, dass sie bidirektionales Texten mit Gesundheitsanbietern bevorzugen.

A chart showing which patients would prefer to communicate directly with at their doctor’s office.

Als wir Patienten fragten, wem sie im Gesundheitswesen am liebsten direkt eine SMS schreiben würden, konzentrierten sich die Präferenzen auf Rollen, die mit Planung und Pflegekoordination verbunden sind. Mitarbeiter an der Rezeption oder in der Planung standen an erster Stelle: 68 % der Befragten gaben an, dass sie sich die Möglichkeit wünschen würden, ihnen direkt eine SMS zu schreiben. Apotheken- oder Rezeptteams (62 %) sowie Pflegekräfte oder Pflegekoordinatoren (60 %) folgten dicht dahinter. Nur 35 % der Amerikaner geben an, dass sie direkt mit Abrechnungsabteilungen per SMS kommunizieren möchten, was darauf hindeutet, dass sich nicht alle Interaktionen im Gesundheitswesen gleichermaßen für SMS eignen. 

Auf die Frage, was sie überhaupt davon abhalten könnte, Gesundheits-SMS zuzustimmen, stehen Bedenken hinsichtlich des Nachrichtenvolumens ganz oben auf der Liste. 40 % der Patienten befürchten, dass sie zu viele Nachrichten erhalten würden oder dass sich SMS wie Spam anfühlen würden. Dennoch sagen 38 %, dass sie nichts vom Opt-in abhalten würde, was auf eine breite Offenheit gegenüber SMS im Gesundheitswesen hindeutet, wenn die Erwartungen an Häufigkeit und Relevanz erfüllt werden. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken bleiben für einige eine Überlegung, wobei 33 % sie als potenzielle Hürde für ein Opt-in nennen.

Ansichten der Patienten zu KI vs. menschlicher Interaktion

A chart showing which reasons for healthcare communication respondents said they think should always come from a real person.

Um besser zu verstehen, wo Automatisierung in die Kommunikation im Gesundheitswesen passt – und wo nicht –, haben wir Patienten gefragt, welche Arten von Nachrichten ihrer Meinung nach immer von einer echten Person kommen sollten. Sensible Gesundheitsthemen heben sich deutlich ab. 60 % der Befragten geben an, dass Testergebnisse oder Diagnosen immer von einem Menschen übermittelt werden sollten, während 52 % dies für Diskussionen über psychische Gesundheit und 47 % für Nachsorgeuntersuchungen nach medizinischen Eingriffen oder Krankenhausaufenthalten ähnlich sehen.

Gleichzeitig scheinen Bedenken hinsichtlich Vertrauen und Sicherheit insgesamt kein großes Hindernis für SMS im Gesundheitswesen zu sein. Fast 80 % der Amerikaner geben an, dass sie entweder „zuversichtlich“ oder „sehr zuversichtlich“ sind, dass Gesundheitsanbieter ihre persönlichen Daten bei der Kommunikation per SMS schützen können. Das Vertrauensniveau variiert leicht je nach Generation, wobei Patienten der Gen Z das höchste Vertrauen angeben und Millennials das geringste.

Patienten wünschen sich Geschwindigkeit und Bequemlichkeit, aber nicht auf Kosten des menschlichen Kontakts

A chart showing how patients would respond to AI automated messages as well as how much time patients have saved by texting their provider directly as opposed to calling them.

Es steht außer Frage, dass KI zunehmend in das Gesundheitssystem integriert wird, und die Kommunikation im Gesundheitswesen bildet da keine Ausnahme. Als wir Patienten fragten, wie sie darüber denken, dass KI oder automatisierte Systeme auf Gesundheitsnachrichten antworten, sagen die meisten (55 %), dass sie mit Automatisierung einverstanden sind, wenn sie für einfache Erinnerungen oder routinemäßige Aktualisierungen verwendet wird, aber diese Akzeptanz nimmt bei persönlichen oder sensiblen Konversationen ab. Gleichzeitig sagen 22 %, dass sie sich mit KI-Chatbots für Patienten-Text-Messaging unwohl fühlen und mit einer echten Person kommunizieren möchten, während 18 % sagen, dass sie mit Automatisierung völlig einverstanden sind, solange die bereitgestellten Informationen korrekt sind. 

Trotz dieser Grenzen bringen Patienten textbasierte Kommunikation eindeutig mit Effizienz in Verbindung: 43 % geben an, im vergangenen Jahr zwischen einer Stunde und mehr als drei Stunden gespart zu haben, indem sie ihren Gesundheitsanbietern SMS geschrieben haben, anstatt anzurufen, und 78 % erwarten eine Antwort noch am selben Tag, wenn sie sich melden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Patienten zwar Geschwindigkeit und Bequemlichkeit schätzen, aber dennoch menschliche Beteiligung erwarten, wenn die Kommunikation Urteilsvermögen, Kontext oder Einfühlungsvermögen erfordert.

Bessere Patientenkommunikation beginnt mit der Erfüllung von Erwartungen

Wenn es eine klare Erkenntnis aus dieser Studie gibt, dann ist es, dass die Patientenkommunikation untrennbar mit der Erfahrung im Gesundheitswesen selbst verbunden ist. Text-Messaging steht nun im Mittelpunkt der Erwartungen von Patienten an die Planung von Pflege, den Erhalt von Erinnerungen und die Verbindung zu Anbietern, während die Präferenzen für Zwei-Wege-Kommunikation, Personalisierung und zeitnahe Antworten die steigenden Erwartungen in jeder Phase der Patientenreise widerspiegeln.

Gleichzeitig zeigen die Daten, dass Fortschritt nicht bedeutet, Menschen durch Technologie zu ersetzen. Patienten begrüßen Automatisierung, wenn sie routinemäßige Interaktionen vereinfacht, aber sie erwarten weiterhin Empathie, Urteilsvermögen und menschliche Beteiligung, wenn Konversationen persönlich oder sensibel werden. Die Gesundheitsorganisationen, die im Jahr 2026 erfolgreich sein werden, sind diejenigen, die Geschwindigkeit und Bequemlichkeit mit Vertrauen, Klarheit und Reaktionsfähigkeit in Einklang bringen.

Sinch Engage führte diese Studie durch, um besser zu verstehen, wie sicheres, skalierbares Messaging Support für eine stärkere Patienten-Anbieter-Kommunikation bieten kann, ohne das Erlebnis oder den Datenschutz zu opfern. Erfahren Sie, wie Gesundheitsorganisationen sicheres Text-Messaging für das Gesundheitswesen nutzen, um das Engagement zu verbessern, das Nichterscheinen zu reduzieren und die sich entwickelnden Erwartungen der Patienten zu erfüllen.

Methodik

Im Vorfeld des Jahres 2026 hat Sinch Engage 1.000 Patienten in den gesamten USA befragt zwischen dem 4. und 7. Dezember 2025. Die Befragten waren zwischen 18 und 78 Jahre alt und repräsentierten eine breite Mischung aus demografischen Gruppen und geografischen Regionen im ganzen Land.

Die Umfrage untersuchte Einstellungen und Verhaltensweisen von Patienten im Zusammenhang mit der Kommunikation im Gesundheitswesen, darunter:

  • SMS-Gewohnheiten
  • Termin- und Rezepterinnerungen
  • Zwei-Wege-Nachrichten
  • Datenschutzbedenken
  • Einstellung zu Automatisierung und KI im Messaging im Gesundheitswesen

Die Ergebnisse basieren auf selbst gemeldeten Antworten und wurden zusammenfassend analysiert, um allgemeine Trends in der Patientenkommunikation zu ermitteln.

Fair Use

Sie können nichtkommerzielle Auszüge dieser Studie unter korrekter Quellenangabe gerne verwenden, darauf verweisen und teilen. Wenn Sie unsere Ergebnisse zitieren oder darüber berichten, verlinken Sie bitte auf diese Seite zurück, damit die Leser die vollständige Methodik, die Diagramme und den Kontext einsehen können.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Text-Messaging ist die klare Präferenz, wobei 90 % der Patienten es anderen Kanälen wie E-Mail (59 %), Patientenportalen (55 %) und Telefonanrufen (34 %) vorziehen.

SMS-Erinnerungen haben einen signifikanten positiven Einfluss. Die Studie zeigt, dass 84 % der Patienten eher einen Termin wahrnehmen und 88 % eher ein Rezept einlösen, wenn sie eine SMS-Erinnerung erhalten.

Mehr als die Hälfte der Patienten (55 %) ist mit KI oder automatisierten Systemen für einfache Routineaufgaben wie Terminerinnerungen einverstanden. Die meisten glauben jedoch, dass sensible Themen wie Testergebnisse oder Diskussionen über psychische Gesundheit immer von einer echten Person behandelt werden sollten.

Patienten bevorzugen stark den dialogorientierten SMS-Austausch. 68 % wünschen sich eine Zwei-Wege-Kommunikation, die es ihnen ermöglicht, einfache Fragen zu stellen, Details zu bestätigen oder Termine direkt per SMS zu verschieben.

Ja. Jüngere Patienten, insbesondere die Gen Z, betrachten SMS als grundlegende Erwartung. 42 % der Patienten der Gen Z würden erwägen, den Anbieter oder die Apotheke zu wechseln, wenn diese keine Textkommunikation anbieten würden, verglichen mit nur 20 % der Babyboomer.

Das Hauptbedenken ist das Nachrichtenvolumen, wobei 40 % der Patienten befürchten, dass SMS zu Spam werden könnten. Datenschutz und Sicherheit wurden von 33 % der Befragten als potenzielle Hürde genannt, obwohl fast 80 % zuversichtlich sind, dass Anbieter ihre Daten schützen können.